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Urlaubszeit ist Lesezeit.

„Die niedrigen Himmel“ von Anthony Marra habe ich vom besten Freund meines Vaters bekommen. Seit mein Vater vor einigen Jahren verstorben ist, macht er das manchmal, dass er Dinge oder Bücher schickt.

Weil er meinem Vater, auch als dieser längst nicht mehr wusste, dass er Freunde hatte oder wer er ist, ein immer guter Freund war, nehme ich diese Geschenke ernst.

Selbst hätte ich mir nie ein Buch eines jungen Amerikaners, der über ein Land im fernen Russland schreibt, gekauft.

Das Buch handelt von ein paar Tagen im Leben von einer Handvoll Menschen in Tschetschenien im Jahr 2004. Ein tschetschenischer Arzt in einem zerstörten Dorf, seine besten Freunde, einem sechsjährigen Mädchen und einer russischen Ärztin sowie ihrer Schwester. Der Roman blickt auf die letzten 10 Jahre zurück, zeigt wie das Leben diese Menschen verwoben ist und zum Großteil durch zwei Kriege zerstört wird.

Ein trauriges und poetisch eindrucksvolles Buch, was einen vorallem dankbar sein lässt, nicht im Krieg leben zu müssen.

FAZ Rezension

Anthony Marra- Wikipedia

New York Times Rezension

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