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Heute war er wieder ………..nicht da, obwohl Donnerstag ist.

Herr K. war noch keine 60 Jahre alt. Bereits als junger Mann war er an einem Morbus Bechterew erkrankt.

Das ist eine chronische, rheumatische Erkrankung, die vor allem mit Rückenschmerzen und einer zunehmnden Versteifung der Wirbelsäule einhergeht. Manchmal gibt es auch -wie bei ihm- Entzündungen der großen Gelenke wie Knie- oder Spunggelenk.

Herr K. hatte eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Über die Jahre hatte er die verschiedensten Schmerzmittel mit mehr oder weniger großem Erfolg eingenommen. Dazu auch sogenannte Basistherapeutika wegen der Gelenkentzündungen. Regelmäßig machte er eine Kur im Radonstollen, was wenigstens für einige Woche eine gute Schmerzlinderung brachte.  Erst in den letzten Jahren hatten sich die Beschwerden durch die neue Therapie mit TNFalpha-Blocker gut in Griff bekommen lassen.

Doch jede Therapie hat auch ihre Nebenwirkungen und er musste einige Komplikationen durchmachen und eben regelmäßige Blutbildkontrollen, zu denen er donnerstags kam.

Bechterew-Patienten sind häufig trotz ihrer schweren, schmerzhaften chronischen Erkrankung optimistisch und guter Dinge. Ganz besonders so Herr K..

Herr K. war ein sehr fröhlicher, kontaktfreudiger Mensch, der immer sein Lachen und seine gute Laune mitbrachte. Der Donnerstag bekam damit einen fröhlichen und guten Beginn für uns alle.

Letzte Woche wurde er auf seinem Motorroller von einem 85-jährigen Autofahrer übersehen.

Die Donnerstage sind so viel grauer geworden. Herr K., wir vermissen Sie!

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