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Ebola ist ja in aller Munde momentan oder zumindestens wird der Blick der Weltöffentlichkeit geschickt darauf gerichtet, um von all den anderen Problemen abzulenken.

In der Praxis war natürlich noch keiner mit V. a. hämorrhagisches Fieber, aber theoretisch ist die Infektion nur eine Flugreise entfernt, denn erstmals sind auch Ebolainfektionen in größeren Städten mit Flughäfen aufgetreten.

Doch das alles ist kein Grund zur Panik, da die Ebolainfektion nur durch Körperflüssigkeiten übertragen wird. Dazu ist ein enger Körperkontakt, die Pflege von Erkrankten oder das Essen von unzureichend gegarten Fleisch von infizierten Tieren(z.B. Flughunden) notwendig. Sollte tatsächlich eine Infektion nach Deutschland gebracht werden, ist eine Ausbreitung eher unwahrscheinlich.

Nichts desto trotz ist die Lage vor Ort katastrophal. Obwohl Ebola seit 1976 bekannt ist, gibt es bisher keine wirksame und etablierte Therapie. Aktuell (am 4. 8.2014 lt WHO) gab es in dem neuen Ausbruch seit Dezember 2013 1711 Fälle, davon sind 932 verstorben. Hilfskräfte und Ärzte fehlen vor Ort. DIE WHO diskutiert, ob es sich um ein sogenanntes PHEIC (Public Health Emergency of International Concern) handelt.

Vielleicht hilft die momentane Aufmerksamkeit aber wenigstens jetzt, dass die Erforschung von möglichen Therapien endlich vorankommt, obwohl Afrika so arm und so weit weg ist.

 

Ebola Patienteninfo

Ebola Information RKI

Ebola Information Auswärtiges Amt

Ebola Umgang Auswärtiges Amt

WHO Ebola Information (englisch)

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